V.A. (VARIOUS ARTISTS) (COMPILATIONS) — On Paper
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Nice Portugesian compilation on the theme PAPER, with material from VITOR JOAQUIM, STEPHAN MATHIEU, PURE, PETRO TULEDA, PAOLO RAPOSO, etc.....
Auslotung von Aggregatzustnden, ihre Beschreibung und Vernderung, und das alles in Sound. Das Label Crnica aus Porto setzt auf Intermedialitt, allen Widrigkeiten wie zu arty und zu offensichtlich zum Trotz. Diese formschne Doppel-CD-Compilation sterreichischer, deutscher und portugiesischer Klangkunst hat das Papier zum Thema. Sozusagen eine Brcke zwischen den Cut-Ups auf Papier und deren akustischer Abbildung. Nicht: Wie fasse ich mein Gedicht in Tne, sondern: Wie geschieht der Transfer der Restgerusche des Papiers auf eine musikalische Oberflche? Kratzen, schaben, reien, schneiden,... alles wunderbare Soundquellen, die es per Mikrofon abzunehmen gilt. Dann aber sind diese Gerusche ihrer Ursprnge eigentlich so beraubt, dass sie zu freien Klngen werden und die einzigen Unterscheidungsmerkmale nur noch zwischen dem eigentlichen Gegenstand (Papier) und der Peripherie (Stift, Mund, Stimme,...) auszumachen sind. Wenn es so etwas gibt wie das originr Sonische des Papiers, dann ist es auch nach diesen 13 Beitrgen gut in irgendwelchen schwarzen Wissenslchern verborgen, von weiteren Komponenten wie rumliche und zeitliche Verdichtungen also krmmen und zerknllen mal ganz abgesehen. Und das trotz einer sehr guten Auswahl an Musikern wie Vitor Joaquim, Stephan Matieu, Pure und Petro Tuleda. Allemal ein ambitionierter Sampler, der vllig unprtentis daherkommt und nichts weniger im Sinn hat, als Wissenschaft und RocknRoll miteinander kurzzuschlieen. Dranbleiben, Crnica verspricht viel Gutes. [SKUG-Journal]
Auslotung von Aggregatzustnden, ihre Beschreibung und Vernderung, und das alles in Sound. Das Label Crnica aus Porto setzt auf Intermedialitt, allen Widrigkeiten wie zu arty und zu offensichtlich zum Trotz. Diese formschne Doppel-CD-Compilation sterreichischer, deutscher und portugiesischer Klangkunst hat das Papier zum Thema. Sozusagen eine Brcke zwischen den Cut-Ups auf Papier und deren akustischer Abbildung. Nicht: Wie fasse ich mein Gedicht in Tne, sondern: Wie geschieht der Transfer der Restgerusche des Papiers auf eine musikalische Oberflche? Kratzen, schaben, reien, schneiden,... alles wunderbare Soundquellen, die es per Mikrofon abzunehmen gilt. Dann aber sind diese Gerusche ihrer Ursprnge eigentlich so beraubt, dass sie zu freien Klngen werden und die einzigen Unterscheidungsmerkmale nur noch zwischen dem eigentlichen Gegenstand (Papier) und der Peripherie (Stift, Mund, Stimme,...) auszumachen sind. Wenn es so etwas gibt wie das originr Sonische des Papiers, dann ist es auch nach diesen 13 Beitrgen gut in irgendwelchen schwarzen Wissenslchern verborgen, von weiteren Komponenten wie rumliche und zeitliche Verdichtungen also krmmen und zerknllen mal ganz abgesehen. Und das trotz einer sehr guten Auswahl an Musikern wie Vitor Joaquim, Stephan Matieu, Pure und Petro Tuleda. Allemal ein ambitionierter Sampler, der vllig unprtentis daherkommt und nichts weniger im Sinn hat, als Wissenschaft und RocknRoll miteinander kurzzuschlieen. Dranbleiben, Crnica verspricht viel Gutes. [SKUG-Journal]