UGGERI, MATTEO & MOURNING DOVE — Does the Moon not Dream
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Elena Botts is American, lives in Washington DC. Matteo Uggeri is Italian, lives in Milan. When this album was conceived, in 2018, she was 22, he was 44.
Three years after its conceiving, the album is now released in Spring 2021 by the historical ADN records (adnrecords.com), that since 1984 has published artists like Pascal Comelade, Merzbow, Pierre Bastien, Tasaday, Riccardo Sinigaglia, Cranioclast, Sigillum S, Christina Kubisch, Third Ear band and many others
Elena's works under her moniker Mourning Dove are primarily built on her voice and poems, Matteo's ones are usually instrumental releases in the so-called field of 'modern classical/experimental'.
This joint album was made in an extremely spontaneous way, sending files across the Atlantic ocean: Elena recorded a set of spoken poems and three sung pieces, often outdoor, walking in streets and fields, and Matteo arranged them all grabbing mostly acoustic sounds often provided by his long time collaborators.
Due to the strong and at the same time delicate timbre of Elena's voice, in spite of the relatively wide set of instruments, the album sounds minimal and rarefied, as a long gentle suite of sparse notes and occasional rhythms driven by female vocal chords.
Mourning Dove (Elena Botts): lyrics, vocals.
Matteo Uggeri: sounds, composing and mixing.
My Dear Killer: acoustic and electric guitar.
Andrea Serrapiglio: cello.
Francesca Stella Riva: trombone.
alessandro sesana: trumpet.
Maurizio Abate: mandoloncello.
Franz Krostopovic: piano and violin.
Alberto Carozzi: electric guitar.
Cristiano Lupo: bass.
Made in Washington DC and Milan in summer 2019.
Mastered by Marco Milanesio in January 2021.
Photos by Elena Botts. Artwork by Matteo Uggeri.
https://matteouggeri.bandcamp.com/album/does-the-moon-not-dream
"Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums Does The Moon Not Dream heit, mag man sich kaum vorstellen. Meist sanfte Sounds verschiedener Umgebungen und Klangfarben, die bei genauerem Hren eine vielfltige Stimmungspalette entfalten, entspanntes Fingerpicking, stimmungsvolle Pianoparts und wehmtige Streicher, in ernsten Tnen vorgetragene Poesie und ein jazzig eingefrbter Sopran: All dies und einiges mehr fgt sich derart passgenau zum Narrativ eines musikalischen Hrspiels zusammen, dass man die dirigierende Hand einer alles im Griff habenden Personen vermutet. Umso schner, wenn sich so etwas spontan ergibt.
Die ruhige Gangart, mit der das Album startet, sollte nicht hinwegtuschen ber eine unterschwellige Aufgewhltheit, die nie ganz aus der Musik verschwindet und mit einem gewissen stoischen Charakter in den Dialog tritt. Im Opener, dessen Titel Modular bestens zu seinem kollagenhaften Charakter passt, gibt entspanntes, fast pastorales Gitarrenpicking den Hintergrund fr den Sound zielgerichteter Schritte, fr ein sanft leuchtendes Drhnen, das bei genauerem Hinhren eher aufgeweckt als entspannt anmutet und fr eine fragile Stimme, die fast erschpft eine Wahrnehmung beschreibt, die die so fragmetiert anmutet wie die Puzzelteile der Musik. Alles wirkt auf sprde Art organisch, auch der wie von einer alten Shellackplatte anmutende Sporan, der in Ghosts of Sand berleitet und diesem entrckt, verschwommen und abgehoben im besten Sinne einen weitaus songhafteren Zug verleiht.
Jeder der Tracks ist voller kleiner klanglicher und atmosphrischer Ideen: Auf Samples basierende Perkussion, die durch manche Stcke peitscht, mandernde Sounds aus dem Fundus indischer Instrumente, glasklare Pianotupfer, Wind und quietschende Tren. Gedmpfte Blser in Bushwick, Straensounds in An eleven Hour Sleep, tropfendes Nass in dem berhrenden Mare Aperto und Bella Ciao, von dem ich nicht sagen kann, ob es mehr als nur von Titel her auf das bekannte Partisanenlied bezug nimmt. Orientalisierende Gitarren in Our Lady von keinem geringeren als My Dear killer. Dann immer wieder die erschpfte und doch resolute Rezitation.
Viele dieser Details kehren in der einen oder anderen Abwandlung leitmotivisch wieder, und dies ist nur ein Grund, das Album als Ganzes, als gelungenes musikalisches Hrspiel zu rezipieren."
[Uwe Schneider (African Paper)]
Three years after its conceiving, the album is now released in Spring 2021 by the historical ADN records (adnrecords.com), that since 1984 has published artists like Pascal Comelade, Merzbow, Pierre Bastien, Tasaday, Riccardo Sinigaglia, Cranioclast, Sigillum S, Christina Kubisch, Third Ear band and many others
Elena's works under her moniker Mourning Dove are primarily built on her voice and poems, Matteo's ones are usually instrumental releases in the so-called field of 'modern classical/experimental'.
This joint album was made in an extremely spontaneous way, sending files across the Atlantic ocean: Elena recorded a set of spoken poems and three sung pieces, often outdoor, walking in streets and fields, and Matteo arranged them all grabbing mostly acoustic sounds often provided by his long time collaborators.
Due to the strong and at the same time delicate timbre of Elena's voice, in spite of the relatively wide set of instruments, the album sounds minimal and rarefied, as a long gentle suite of sparse notes and occasional rhythms driven by female vocal chords.
Mourning Dove (Elena Botts): lyrics, vocals.
Matteo Uggeri: sounds, composing and mixing.
My Dear Killer: acoustic and electric guitar.
Andrea Serrapiglio: cello.
Francesca Stella Riva: trombone.
alessandro sesana: trumpet.
Maurizio Abate: mandoloncello.
Franz Krostopovic: piano and violin.
Alberto Carozzi: electric guitar.
Cristiano Lupo: bass.
Made in Washington DC and Milan in summer 2019.
Mastered by Marco Milanesio in January 2021.
Photos by Elena Botts. Artwork by Matteo Uggeri.
https://matteouggeri.bandcamp.com/album/does-the-moon-not-dream
"Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums Does The Moon Not Dream heit, mag man sich kaum vorstellen. Meist sanfte Sounds verschiedener Umgebungen und Klangfarben, die bei genauerem Hren eine vielfltige Stimmungspalette entfalten, entspanntes Fingerpicking, stimmungsvolle Pianoparts und wehmtige Streicher, in ernsten Tnen vorgetragene Poesie und ein jazzig eingefrbter Sopran: All dies und einiges mehr fgt sich derart passgenau zum Narrativ eines musikalischen Hrspiels zusammen, dass man die dirigierende Hand einer alles im Griff habenden Personen vermutet. Umso schner, wenn sich so etwas spontan ergibt.
Die ruhige Gangart, mit der das Album startet, sollte nicht hinwegtuschen ber eine unterschwellige Aufgewhltheit, die nie ganz aus der Musik verschwindet und mit einem gewissen stoischen Charakter in den Dialog tritt. Im Opener, dessen Titel Modular bestens zu seinem kollagenhaften Charakter passt, gibt entspanntes, fast pastorales Gitarrenpicking den Hintergrund fr den Sound zielgerichteter Schritte, fr ein sanft leuchtendes Drhnen, das bei genauerem Hinhren eher aufgeweckt als entspannt anmutet und fr eine fragile Stimme, die fast erschpft eine Wahrnehmung beschreibt, die die so fragmetiert anmutet wie die Puzzelteile der Musik. Alles wirkt auf sprde Art organisch, auch der wie von einer alten Shellackplatte anmutende Sporan, der in Ghosts of Sand berleitet und diesem entrckt, verschwommen und abgehoben im besten Sinne einen weitaus songhafteren Zug verleiht.
Jeder der Tracks ist voller kleiner klanglicher und atmosphrischer Ideen: Auf Samples basierende Perkussion, die durch manche Stcke peitscht, mandernde Sounds aus dem Fundus indischer Instrumente, glasklare Pianotupfer, Wind und quietschende Tren. Gedmpfte Blser in Bushwick, Straensounds in An eleven Hour Sleep, tropfendes Nass in dem berhrenden Mare Aperto und Bella Ciao, von dem ich nicht sagen kann, ob es mehr als nur von Titel her auf das bekannte Partisanenlied bezug nimmt. Orientalisierende Gitarren in Our Lady von keinem geringeren als My Dear killer. Dann immer wieder die erschpfte und doch resolute Rezitation.
Viele dieser Details kehren in der einen oder anderen Abwandlung leitmotivisch wieder, und dies ist nur ein Grund, das Album als Ganzes, als gelungenes musikalisches Hrspiel zu rezipieren."
[Uwe Schneider (African Paper)]