KTTER, DANIEL & HANNES SEIDL — Stadt (Land Fluss) - A Radio Play
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Ein Hrstck ber den Klang der Grostadt. Bulldozer planieren die Brache, Wohnviertel werden eingezunt, Stromkabel durchziehen das Bauland, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen. Stadt (Land Fluss) macht die radikal vernetzte Stadt hrbar und die Auswirkungen ihrer permanenten Vernderung sinnlich erfahrbar. Welche soziale Dimension hat die Klanglichkeit einer Stadt? Wie klingt die Stadt, wie knnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten und seine Grenzen zu definieren? Stadt [Land Fluss] ist auf der Grundlage des gleichnamigen Musiktheaterstcks entstanden.
Komposition / Produktion: Daniel Ktter / Hannes Seidl
Electromagnetische Klnge: Christina Kubisch Musik: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann
Text: Daniel Ktter / Hannes Seidl nach Zitaten von David Harvey, Kathrin Wildner, Thorsten Fausch und anderen
Photos: Nara Silva das Virgens Merlitz Graphik Design: Nafiseh Fathollahzadeh
https://www.gruenrekorder.de/?page_id=18530
Das Morgen im Heute
Zum Hrspiel Stadt [Land Fluss] von Daniel Ktter und Hannes Seidl
Ist unser Planet bereits vollstndig kartographiert? Unzhlige im Weltall kreisende GPS-Satelliten, die jeden Millimeter der Erde abgemessen haben drften, drngen uns frmlich ein entschiedenes Ja auf. Dennoch: Wre die Welt ein Gemlde, stnde die Sichtbarkeit aller Farbtupfer nicht zwingend fr das Erkennen und Begreifen ihrer Zusammenhnge. Genauso verhlt es sich im Kleinen mit der (Gro-)Stadt, diesem paradigmatischen modernen Mikrokosmos. Gebude, Straen, Parks, Kanalisationssysteme, Lichtsignalanlagen stellen eine visuelle und haptische Ordnung her, die ein schier endloser, aus Stimmen, Hupen und Sirenen geknpfter Geruschteppich ergnzt, hinterfragt und bisweilen wieder aufhebt. Und mittendrin: das Individuum.
It always seemed to me that we should pay much more attention to the question of who produces and reproduces urban life: Nach einer Minute mit elektroakustischen Klngen, rufenden Kindern und einem vorbeirauschenden Flugzeug spricht eine Mnnerstimme ber die Produktion und Reproduktion des urbanen Lebens. Wer zeigt sich dafr verantwortlich? Und wie? So beginnt das 2020 realisierte Hrspiel Stadt [Land Fluss] von Daniel Ktter und Hannes Seidl nach dem gleichnamigen, abendfllenden Musiktheaterstck von 2017. Im Werkkommentar zu letzterem fragt der Komponist Seidl konkret nach den akustischen Eigenschaften einer Stadt als gesellschaftlichem Raum: In STADT (LAND FLUSS) spren wir der sozialen Dimension der Klanglichkeit einer Stadt nach, die noch immer von Stadtplanern und Architekten vernachlssigt wird. Wie klingt die Stadt, wie knnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten und seine Grenzen zu definieren? Der erste Teil einer Trilogie es folgten Land [Stadt Fluss] (2018) und Fluss [Stadt Land] (2019) nimmt unterschiedliche Perspektiven ein und durchschreitet buchstblich verschiedene Rume, um die radikal vernetzte Stadt hrbar und die Auswirkungen ihrer permanenten Vernderung sinnlich erfahrbar zu machen. Die Bhne wird begehbar, diegetische Rume und deren Grenzen werden ausschlielich durch Trennwnde angedeutet, whrend sich das ,wahre urbane Leben drauen abzuspielen scheint. Eindrcke davon erhalten die Zuschauenden lediglich per Smartphone-Videos, so dass der stets im Wandel begriffene Organismus Stadt sich als imaginres Gebilde entpuppt; ein Umstand, der in der Hrspielfassung besonders zum Tragen kommt.
Hier knistert es. Dem pausenlosen Rauschen und Knacken wohnt eine ungeduldige, auf den nchsten Augenblick lauernde Stimmung inne, in der sich Zukunft und Vernderung manifestieren. Fr (An-)Spannung sorgen vorrangig die Klnge elektromagnetischer Felder, deren sonst unhrbare Schwingungen Christina Kubisch mittels Induktionsspulenkopfhrer hrbar macht. Im bertragenen Sinne wird das Aufdecken vorhandener, aber nicht vernehmbarer Klnge zu einer Handlungsmaxime: Im Heute liegt bereits das Morgen verborgen, den Zukunftsschlssel haben wir gegenwrtig in der Hand. Und die Stadt? Bulldozer planieren die Wste, Wohnviertel werden eingezunt, Strom durchzieht das Informelle, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen, heit es im Werkkommentar weiter. Wie sang die Band Fehlfarben vor vierzig Jahren? Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Es geht voran. Dass Einzelne bei aller Zielstrebigkeit auf der Strecke bleiben beziehungsweise aus der Spur geraten, findet in Stadt [Land Fluss] eine musikalische Entsprechung, wenn Sebastian Berweck die Nadel seines Plattenspielers kleinschrittig ber kreisende Rillen flanieren lsst. Gewissermaen als Nebenprodukt entstehen dabei zusammen mit den akustischen Beitrgen von Martin Lorenz und Andrea Neumann flirrende Klangbilder, die der Idee von Soundscape bewusst widersprechen. Mit konkreten Objekten generieren Musikerin und Musiker wiederum eine abstrakte Klangwelt.
Und die gesprochenen Passagen? Sie erzhlen von urbanen Problemen und Herausforderungen, etwa in der Hamburger HafenCity rund um die Elbphilharmonie. Das von Hannes Seidl und Filmemacher/Theaterregisseur Daniel Ktter nach Zitaten unterschiedlicher Provenienz erarbeitete, mitabgedruckte Skript fragt nach Chancen und Entwicklungen einer modernen, klimaneutralen, gerechten Stadt. Vieles scheint mglich. Alles bleibt offen worauf die durchdachte, nachhaltige Aufmachung der beim Frankfurter Label Gruenrekorder verffentlichte Compact Disc bereits hinweist: Undefinierte, voneinander nicht abgegrenzte, nur rudimentr kartographierte Rume knden von Freiheit. Was zunchst nach bertriebenem Pathos klingt, ist jedoch Programm. Alle knnen, drfen, sollen mitdiskutieren, mitplanen, mitarbeiten. Es mssen Entscheidungen getroffen werden. Und genau darin liegen Vor- und Nachteil der Hrspielfassung gegenber dem Musiktheater Stadt [Land Fluss]. Lsst letzteres durch seine interaktive Faktur noch eine Vielzahl an Versionen zu, zieht erstere als festgelegter Parcours tnende Mauern hoch, baut akustische Straen und Parkanlagen, denkt klanglich ber Mobilitt nach. Die Entscheidung fr eine Stadt ist notwendig in einem Traumschloss lsst sich nmlich schlecht berwintern , gibt aber zugleich andere Optionen preis. So knnte es also sein. Oder doch ganz anders?
Eine konstant anschwellende Spannung, die sich der oben erwhnten Klangerzeugung verdankt, drngt einerseits unaufhrlich nach vorne, whrend ihre kontinuierliche Wandlung andererseits fr ein kontemplatives Moment sorgt. Zwischen Minute achtzehn und neunzehn findet eine ebenso geradlinige wie richtungslose klangliche Verdichtung statt, die sich im gesprochenen Text spiegelt: Eine Unkontrolliertheit oder eine Informalitt zu planen, ist eben schwierig. Planning the unplanned. Wie geht das?, heit es aus dem Off. Diese vordergrndig mittels Sprache artikulierte Planbarkeit weicht allmhlich einer um sich greifenden Klanglandschaft, die jeden Gedanken zu berwuchern scheint. In den letzten vierzehn Minuten dominieren Rauschen, Surren und Flirren stoisch und doch voller berraschungen. Die von Seidl geforderte soziale Dimension von Klanglichkeit gewinnt schlielich die Oberhand. Mit diesem konsequenten und berzeugenden Kunstgriff wird das gesprochene Wort ,denkende Musik: So, theres a lot of power which resides it seems to me in thinking about the urban as a place to organise and as a place to come back together []. Gemeinsam eine Stadt erbauen. Fr alle. Neben Ideen, Mrtel und Strom ist ein weiterer Aspekt entscheidend: zuhren. Stadt [Land Fluss] redet nicht nur darber, sondern macht es direkt vor." [Gerardo Scheige | MusikTexte 168]
A radio play on the sound of the city. Bulldozers flatten the desert, neighbourhoods are fenced in, electricity pervades the informal, crowds of people occupy the middle land. What does, what could the city of the future sound like? In Stadt (Land Fluss), composer Hannes Seidl and media artist Daniel Ktter expand the discourse on the right to the city. The highly interconnected city and the radical effects of the permanent battle over its modification are turned into an acoustic experience. Stadt [Land Fluss] is based on the eponymous music theatre piece by Daniel Ktter / Hannes Seidl.
Composition / Production: Daniel Ktter / Hannes Seidl
Electromagnetic sounds: Christina Kubisch
Music: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann
Text: Daniel Ktter / Hannes Seidl after quotes by David Harvey, Kathrin Wildner, Thorsten Fausch and others
Photos: Nara Silva das Virgens Merlitz
Graphic Design: Nafiseh Fathollahzadeh
Komposition / Produktion: Daniel Ktter / Hannes Seidl
Electromagnetische Klnge: Christina Kubisch Musik: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann
Text: Daniel Ktter / Hannes Seidl nach Zitaten von David Harvey, Kathrin Wildner, Thorsten Fausch und anderen
Photos: Nara Silva das Virgens Merlitz Graphik Design: Nafiseh Fathollahzadeh
https://www.gruenrekorder.de/?page_id=18530
Das Morgen im Heute
Zum Hrspiel Stadt [Land Fluss] von Daniel Ktter und Hannes Seidl
Ist unser Planet bereits vollstndig kartographiert? Unzhlige im Weltall kreisende GPS-Satelliten, die jeden Millimeter der Erde abgemessen haben drften, drngen uns frmlich ein entschiedenes Ja auf. Dennoch: Wre die Welt ein Gemlde, stnde die Sichtbarkeit aller Farbtupfer nicht zwingend fr das Erkennen und Begreifen ihrer Zusammenhnge. Genauso verhlt es sich im Kleinen mit der (Gro-)Stadt, diesem paradigmatischen modernen Mikrokosmos. Gebude, Straen, Parks, Kanalisationssysteme, Lichtsignalanlagen stellen eine visuelle und haptische Ordnung her, die ein schier endloser, aus Stimmen, Hupen und Sirenen geknpfter Geruschteppich ergnzt, hinterfragt und bisweilen wieder aufhebt. Und mittendrin: das Individuum.
It always seemed to me that we should pay much more attention to the question of who produces and reproduces urban life: Nach einer Minute mit elektroakustischen Klngen, rufenden Kindern und einem vorbeirauschenden Flugzeug spricht eine Mnnerstimme ber die Produktion und Reproduktion des urbanen Lebens. Wer zeigt sich dafr verantwortlich? Und wie? So beginnt das 2020 realisierte Hrspiel Stadt [Land Fluss] von Daniel Ktter und Hannes Seidl nach dem gleichnamigen, abendfllenden Musiktheaterstck von 2017. Im Werkkommentar zu letzterem fragt der Komponist Seidl konkret nach den akustischen Eigenschaften einer Stadt als gesellschaftlichem Raum: In STADT (LAND FLUSS) spren wir der sozialen Dimension der Klanglichkeit einer Stadt nach, die noch immer von Stadtplanern und Architekten vernachlssigt wird. Wie klingt die Stadt, wie knnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten und seine Grenzen zu definieren? Der erste Teil einer Trilogie es folgten Land [Stadt Fluss] (2018) und Fluss [Stadt Land] (2019) nimmt unterschiedliche Perspektiven ein und durchschreitet buchstblich verschiedene Rume, um die radikal vernetzte Stadt hrbar und die Auswirkungen ihrer permanenten Vernderung sinnlich erfahrbar zu machen. Die Bhne wird begehbar, diegetische Rume und deren Grenzen werden ausschlielich durch Trennwnde angedeutet, whrend sich das ,wahre urbane Leben drauen abzuspielen scheint. Eindrcke davon erhalten die Zuschauenden lediglich per Smartphone-Videos, so dass der stets im Wandel begriffene Organismus Stadt sich als imaginres Gebilde entpuppt; ein Umstand, der in der Hrspielfassung besonders zum Tragen kommt.
Hier knistert es. Dem pausenlosen Rauschen und Knacken wohnt eine ungeduldige, auf den nchsten Augenblick lauernde Stimmung inne, in der sich Zukunft und Vernderung manifestieren. Fr (An-)Spannung sorgen vorrangig die Klnge elektromagnetischer Felder, deren sonst unhrbare Schwingungen Christina Kubisch mittels Induktionsspulenkopfhrer hrbar macht. Im bertragenen Sinne wird das Aufdecken vorhandener, aber nicht vernehmbarer Klnge zu einer Handlungsmaxime: Im Heute liegt bereits das Morgen verborgen, den Zukunftsschlssel haben wir gegenwrtig in der Hand. Und die Stadt? Bulldozer planieren die Wste, Wohnviertel werden eingezunt, Strom durchzieht das Informelle, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen, heit es im Werkkommentar weiter. Wie sang die Band Fehlfarben vor vierzig Jahren? Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Es geht voran. Dass Einzelne bei aller Zielstrebigkeit auf der Strecke bleiben beziehungsweise aus der Spur geraten, findet in Stadt [Land Fluss] eine musikalische Entsprechung, wenn Sebastian Berweck die Nadel seines Plattenspielers kleinschrittig ber kreisende Rillen flanieren lsst. Gewissermaen als Nebenprodukt entstehen dabei zusammen mit den akustischen Beitrgen von Martin Lorenz und Andrea Neumann flirrende Klangbilder, die der Idee von Soundscape bewusst widersprechen. Mit konkreten Objekten generieren Musikerin und Musiker wiederum eine abstrakte Klangwelt.
Und die gesprochenen Passagen? Sie erzhlen von urbanen Problemen und Herausforderungen, etwa in der Hamburger HafenCity rund um die Elbphilharmonie. Das von Hannes Seidl und Filmemacher/Theaterregisseur Daniel Ktter nach Zitaten unterschiedlicher Provenienz erarbeitete, mitabgedruckte Skript fragt nach Chancen und Entwicklungen einer modernen, klimaneutralen, gerechten Stadt. Vieles scheint mglich. Alles bleibt offen worauf die durchdachte, nachhaltige Aufmachung der beim Frankfurter Label Gruenrekorder verffentlichte Compact Disc bereits hinweist: Undefinierte, voneinander nicht abgegrenzte, nur rudimentr kartographierte Rume knden von Freiheit. Was zunchst nach bertriebenem Pathos klingt, ist jedoch Programm. Alle knnen, drfen, sollen mitdiskutieren, mitplanen, mitarbeiten. Es mssen Entscheidungen getroffen werden. Und genau darin liegen Vor- und Nachteil der Hrspielfassung gegenber dem Musiktheater Stadt [Land Fluss]. Lsst letzteres durch seine interaktive Faktur noch eine Vielzahl an Versionen zu, zieht erstere als festgelegter Parcours tnende Mauern hoch, baut akustische Straen und Parkanlagen, denkt klanglich ber Mobilitt nach. Die Entscheidung fr eine Stadt ist notwendig in einem Traumschloss lsst sich nmlich schlecht berwintern , gibt aber zugleich andere Optionen preis. So knnte es also sein. Oder doch ganz anders?
Eine konstant anschwellende Spannung, die sich der oben erwhnten Klangerzeugung verdankt, drngt einerseits unaufhrlich nach vorne, whrend ihre kontinuierliche Wandlung andererseits fr ein kontemplatives Moment sorgt. Zwischen Minute achtzehn und neunzehn findet eine ebenso geradlinige wie richtungslose klangliche Verdichtung statt, die sich im gesprochenen Text spiegelt: Eine Unkontrolliertheit oder eine Informalitt zu planen, ist eben schwierig. Planning the unplanned. Wie geht das?, heit es aus dem Off. Diese vordergrndig mittels Sprache artikulierte Planbarkeit weicht allmhlich einer um sich greifenden Klanglandschaft, die jeden Gedanken zu berwuchern scheint. In den letzten vierzehn Minuten dominieren Rauschen, Surren und Flirren stoisch und doch voller berraschungen. Die von Seidl geforderte soziale Dimension von Klanglichkeit gewinnt schlielich die Oberhand. Mit diesem konsequenten und berzeugenden Kunstgriff wird das gesprochene Wort ,denkende Musik: So, theres a lot of power which resides it seems to me in thinking about the urban as a place to organise and as a place to come back together []. Gemeinsam eine Stadt erbauen. Fr alle. Neben Ideen, Mrtel und Strom ist ein weiterer Aspekt entscheidend: zuhren. Stadt [Land Fluss] redet nicht nur darber, sondern macht es direkt vor." [Gerardo Scheige | MusikTexte 168]
A radio play on the sound of the city. Bulldozers flatten the desert, neighbourhoods are fenced in, electricity pervades the informal, crowds of people occupy the middle land. What does, what could the city of the future sound like? In Stadt (Land Fluss), composer Hannes Seidl and media artist Daniel Ktter expand the discourse on the right to the city. The highly interconnected city and the radical effects of the permanent battle over its modification are turned into an acoustic experience. Stadt [Land Fluss] is based on the eponymous music theatre piece by Daniel Ktter / Hannes Seidl.
Composition / Production: Daniel Ktter / Hannes Seidl
Electromagnetic sounds: Christina Kubisch
Music: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann
Text: Daniel Ktter / Hannes Seidl after quotes by David Harvey, Kathrin Wildner, Thorsten Fausch and others
Photos: Nara Silva das Virgens Merlitz
Graphic Design: Nafiseh Fathollahzadeh