DREAM WEAPON RITUAL — The Uncanny little Sparrows
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"Formed in November 2006, Dream Weapon Ritual is the duo of Simon Balestrazzi and Monica Serra. They play free-form music that draws equally from droning electronica soundscapes and imaginary folk visions.
Simon Balestrazzi is an electronic/electroacoustic composer and sound artist active since the 80's. He released many albums and performed live around Europe under various names.
Monica Serra is a talented actress whose artistic research led to double as vocalist since 1999. Both are members of the long-lived Italian cult band T.A.C. (Tomografia Assiale Computerizzata).
Togheter as Dream Weapon Ritual they released their music through Radical Matters, Old Europa Cafe and Magick With Tears.
All music by Dream Weapon Ritual
Mastered by James Plotkin
Masks by Gabriela Mulas
Photos by Franco Casu
Artwork by Daniele Serra"
"Gut drei Jahre nach Ebb and Flow lassen die beiden Multiinstrumentalisten Simon Balestrazzi und Monica Serra zum fnften Mal von sich hren und erzhlen mit allerhand schrgen Ideen im Gepck die Geschichte einer Gruppe von unheimlichen kleinen Spatzen das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach Ironie und Spielerei, v.a. wenn man von dem hierzulande blichen Image dieser nicht gerade gruseligen Vogelart ausgeht. Doch The Uncanny Little Sparrows ldt nicht gerade zu letztgltigen Interpretationen seines Inhalts ein, und das ist auch gut so.
Bei dem langsam an- und abschwellenden Drone, das an elektrisch aufgeladene Harmoniumklnge erinnert, den trunkenen Echolalien undeutbarer Stimmen, dem Rasseln und Scheppern und den seltsamen Blserklngen des erffnenden Bird Mother zeigt sich schnell, dass die beiden sich in grundlegender Hinsicht treu geblieben sind, denn ihre Freeform-Musik, die ebenso von drhnender Elektronik wie von folkigen Spuren durchdrungen ist, bewegt sich in den bekannten Bahnen, die quer durch moderne und primordiale Gefilde fhren. In diesem Rahmen kommt es aber zu einigen Verschiebungen, denn auf den neuen Stcken scheint die Musik noch um einiges unregelmiger und unruhiger als auf den Aufnahmen zuvor. Kratzige Spielereien, eventuell erzeugt mit dem von Massimo Olla entworfenen [d]Ronin, allerhand Gereusel und geheimnissvolle Perkussion rufen Balestrazzis Projekte Hidden Reverse und A Sphere of Simple Green in Erinnerung, bei der Mischung aus untergrndigem Brummen und falsettigen Hochtnereien denkt man vielleicht an so unterschiedliche Musiker wie Ka Baird oder die viel zu wenig beachteten Mailnder Sothiak Vergleiche, mit denen nur eine vage Richtung angedeutet sein soll.
Deutlich erkennbare Vogelstimmen treten erstmals in dem kurzen, in einem seltsam schleppenden Rhythmus hinkenden Mating Call auf den Plan, wo sie sich sanft und verhuscht in mysterise Rckwrtspassagen einweben. In dem folgenden Track, der von zwei kleinen Spatzen, die auf einem Zweig sitzen und auf die Erleuchtung warten, kndet, erinnern sie eher an bermtige Spechte. Weiter geht es durch noisige Gefilde, in denen man nicht mit dem Klang orientalischer Flten gerechnet htte, hin zu einer Urwald-Kulisse, in der ekstatische Perkussion und tremolierende Stimmen wie das Echo eines schamanischen Rituals wirken. The One with the Iron Beak ist das letzte Stck betitelt, und wieder beschleicht einen der Verdacht, dass all die tiefschrfenden rituellen Elemente, die ebenso wie rhythmische und melodische Pop-Anstze um jede zweite Ecke lugen, zwar auch, aber nicht nur mit erhabenem Ernst eingebracht werden.
Das Album erschien jngst bei Boring Machines als LP mit achtseitigem Booklet und ist darber hinaus natrlich in den blichen digitalen Formaten zu ergattern." (U.S./African Paper]
Simon Balestrazzi is an electronic/electroacoustic composer and sound artist active since the 80's. He released many albums and performed live around Europe under various names.
Monica Serra is a talented actress whose artistic research led to double as vocalist since 1999. Both are members of the long-lived Italian cult band T.A.C. (Tomografia Assiale Computerizzata).
Togheter as Dream Weapon Ritual they released their music through Radical Matters, Old Europa Cafe and Magick With Tears.
All music by Dream Weapon Ritual
Mastered by James Plotkin
Masks by Gabriela Mulas
Photos by Franco Casu
Artwork by Daniele Serra"
"Gut drei Jahre nach Ebb and Flow lassen die beiden Multiinstrumentalisten Simon Balestrazzi und Monica Serra zum fnften Mal von sich hren und erzhlen mit allerhand schrgen Ideen im Gepck die Geschichte einer Gruppe von unheimlichen kleinen Spatzen das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach Ironie und Spielerei, v.a. wenn man von dem hierzulande blichen Image dieser nicht gerade gruseligen Vogelart ausgeht. Doch The Uncanny Little Sparrows ldt nicht gerade zu letztgltigen Interpretationen seines Inhalts ein, und das ist auch gut so.
Bei dem langsam an- und abschwellenden Drone, das an elektrisch aufgeladene Harmoniumklnge erinnert, den trunkenen Echolalien undeutbarer Stimmen, dem Rasseln und Scheppern und den seltsamen Blserklngen des erffnenden Bird Mother zeigt sich schnell, dass die beiden sich in grundlegender Hinsicht treu geblieben sind, denn ihre Freeform-Musik, die ebenso von drhnender Elektronik wie von folkigen Spuren durchdrungen ist, bewegt sich in den bekannten Bahnen, die quer durch moderne und primordiale Gefilde fhren. In diesem Rahmen kommt es aber zu einigen Verschiebungen, denn auf den neuen Stcken scheint die Musik noch um einiges unregelmiger und unruhiger als auf den Aufnahmen zuvor. Kratzige Spielereien, eventuell erzeugt mit dem von Massimo Olla entworfenen [d]Ronin, allerhand Gereusel und geheimnissvolle Perkussion rufen Balestrazzis Projekte Hidden Reverse und A Sphere of Simple Green in Erinnerung, bei der Mischung aus untergrndigem Brummen und falsettigen Hochtnereien denkt man vielleicht an so unterschiedliche Musiker wie Ka Baird oder die viel zu wenig beachteten Mailnder Sothiak Vergleiche, mit denen nur eine vage Richtung angedeutet sein soll.
Deutlich erkennbare Vogelstimmen treten erstmals in dem kurzen, in einem seltsam schleppenden Rhythmus hinkenden Mating Call auf den Plan, wo sie sich sanft und verhuscht in mysterise Rckwrtspassagen einweben. In dem folgenden Track, der von zwei kleinen Spatzen, die auf einem Zweig sitzen und auf die Erleuchtung warten, kndet, erinnern sie eher an bermtige Spechte. Weiter geht es durch noisige Gefilde, in denen man nicht mit dem Klang orientalischer Flten gerechnet htte, hin zu einer Urwald-Kulisse, in der ekstatische Perkussion und tremolierende Stimmen wie das Echo eines schamanischen Rituals wirken. The One with the Iron Beak ist das letzte Stck betitelt, und wieder beschleicht einen der Verdacht, dass all die tiefschrfenden rituellen Elemente, die ebenso wie rhythmische und melodische Pop-Anstze um jede zweite Ecke lugen, zwar auch, aber nicht nur mit erhabenem Ernst eingebracht werden.
Das Album erschien jngst bei Boring Machines als LP mit achtseitigem Booklet und ist darber hinaus natrlich in den blichen digitalen Formaten zu ergattern." (U.S./African Paper]