MENCHE, DANIEL — Guts
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"More voraciously bestial soundwork coming from Daniel Menche -- this time, his chosen theme is the piano, in which he attacks, investigates and dissects with the precision of an autopsy surgeon, adding a whole new meaning to the concept of prepared piano, or should we say, unprepared piano, for an all-out assault. Guts lays out quite possibly some of the finest slabs of Menchian sonic mayhem to date. Slightly different track sequence over CD and vinyl formats due to time constraints. Mastered in the analog domain at Stereophonic Mastering, Portland Oregon. X-rays from a Chihuahua dog named Arrow." [label info]
www.editionsmego.com
"Ohne wirklich ermessen zu knnen, wie hier der Einfluss nachtrglicher Manipulation am Rechner aussieht: Menches Arbeit an den Eingeweiden eines Pianos prsentiert sich auf erhellende Weise komplett anders als die Reinhold Friedls. Menche hat sich schon immer in einer dynamischen Traverse bewegt, die Ambient und Noise in eins setzt, in der Intensitt in lineare Verbindung mit Volume tritt. So wild-martialisch wie Titel und offizielle Beschreibung klingen, geht es hier nmlich gar nicht zu. Stattdessen scheinen Menches rohe Fieldrecordings (auf Soundcloud) von Wetterphnomenen, Strmen und Regen, Wind in Wldern, in den vier vinylseitenlangen Tracks (der letzte auf CD gekrzt und vorangestellt) durch: in unmerklich morphenden Prasseltexturen (Two), mal mit subtil-verblffender Saitenresonanz (Three), immer busy, gro und raumgreifend, davor mit sirrendem Bohrgerusch, das zu einem flackernd-schepperstotternden Schiffsbauch mutiert, die am elektronischsten wirkende Arbeit (One), um schlielich durch die Hintertr (Four bzw. 24) doch noch bei Friedls schabender Metallverdauung anzukommen, ohne je dessen Fingernagel-auf-Tafel-Effekt anzustoen. Entspannend!" [Multipara/de:bug]
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"Ohne wirklich ermessen zu knnen, wie hier der Einfluss nachtrglicher Manipulation am Rechner aussieht: Menches Arbeit an den Eingeweiden eines Pianos prsentiert sich auf erhellende Weise komplett anders als die Reinhold Friedls. Menche hat sich schon immer in einer dynamischen Traverse bewegt, die Ambient und Noise in eins setzt, in der Intensitt in lineare Verbindung mit Volume tritt. So wild-martialisch wie Titel und offizielle Beschreibung klingen, geht es hier nmlich gar nicht zu. Stattdessen scheinen Menches rohe Fieldrecordings (auf Soundcloud) von Wetterphnomenen, Strmen und Regen, Wind in Wldern, in den vier vinylseitenlangen Tracks (der letzte auf CD gekrzt und vorangestellt) durch: in unmerklich morphenden Prasseltexturen (Two), mal mit subtil-verblffender Saitenresonanz (Three), immer busy, gro und raumgreifend, davor mit sirrendem Bohrgerusch, das zu einem flackernd-schepperstotternden Schiffsbauch mutiert, die am elektronischsten wirkende Arbeit (One), um schlielich durch die Hintertr (Four bzw. 24) doch noch bei Friedls schabender Metallverdauung anzukommen, ohne je dessen Fingernagel-auf-Tafel-Effekt anzustoen. Entspannend!" [Multipara/de:bug]