MULTER — Berge im Bunker
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"The two tracks on this release are based on the music that was originally composed for the Berge im Bunker exhibition by Barbara Meisner that ran from August 2008 to May 2009 in Dortmund. The collage is a repeating, light melodic environmental soundscape that creates an unheimlich feel, while incorporating all [multer] elements: loops, electronica , drones... Still it is not a typical release for the German duo as it is their most minimal effort up to date. The music will get the best out of your imagination.
CD (NO CD-R) limited to 200 copies." [label info]
www.consouling.be
"Zwei Stcke mit auditiv hnlich gelagerter Faktur. Der Soundtrack zu einer Installation rckt [multer] von der gegenwrtigen Theorie einer Konzeptband in den unheilvollen Kunstbetrieb. Dabei sind die Klnge von [multer] unter dem Corrige von N seit jeher Trger von Stimmungen und emotionalen Miasmen, deren Inhalte sich durch das Goutieren im
klanglichen Zusammenspiel noch mehr aufzuladen scheinen. Berge Im Bunker klingt aber so
wenig kunstaffin als nach einem gewagten Experiment in Zeit und Raum. Die Musik ist
defizitr sparsam, die Verwendung hochauflsender Echoschleifen geradezu gewollt
zeitbrechend. Was sich nach einer minimalen Tapete fr stehendes Kunstgut ausnimmt,
funktioniert auf der Hrebene ohne visuelle Kontrapunkte ebenso. Das Album wirkt in den
zwei Titeln gekonnt zerbrechlich, die Gitarre surrt melodramatische Arpeggien ab whrend
der Raum sich durch sanfte Gongklnge in eine mantraartige Struktur verdickt, die sich nur
durch den immerwhrend wiederholenden Absatz markiert. Wiederholung, das sah selbst
Cage als wichtig und ntig an denn nur so kann sich Vernderung einschleichen. Hier brechen [multer] mit dem gewohnten Bild einer rhythmisch verderten Musik, die sich auf
Berge Im Bunker mit einem Male in ein Zerrbild ihrer selbst verwandelt. Nicht fr jeden ein Gewinn, aber ein grandioses Zusammenspiel von Kunst und Konzeption.
5/5 " [Thorsten Soltau / AEMAG]
CD (NO CD-R) limited to 200 copies." [label info]
www.consouling.be
"Zwei Stcke mit auditiv hnlich gelagerter Faktur. Der Soundtrack zu einer Installation rckt [multer] von der gegenwrtigen Theorie einer Konzeptband in den unheilvollen Kunstbetrieb. Dabei sind die Klnge von [multer] unter dem Corrige von N seit jeher Trger von Stimmungen und emotionalen Miasmen, deren Inhalte sich durch das Goutieren im
klanglichen Zusammenspiel noch mehr aufzuladen scheinen. Berge Im Bunker klingt aber so
wenig kunstaffin als nach einem gewagten Experiment in Zeit und Raum. Die Musik ist
defizitr sparsam, die Verwendung hochauflsender Echoschleifen geradezu gewollt
zeitbrechend. Was sich nach einer minimalen Tapete fr stehendes Kunstgut ausnimmt,
funktioniert auf der Hrebene ohne visuelle Kontrapunkte ebenso. Das Album wirkt in den
zwei Titeln gekonnt zerbrechlich, die Gitarre surrt melodramatische Arpeggien ab whrend
der Raum sich durch sanfte Gongklnge in eine mantraartige Struktur verdickt, die sich nur
durch den immerwhrend wiederholenden Absatz markiert. Wiederholung, das sah selbst
Cage als wichtig und ntig an denn nur so kann sich Vernderung einschleichen. Hier brechen [multer] mit dem gewohnten Bild einer rhythmisch verderten Musik, die sich auf
Berge Im Bunker mit einem Male in ein Zerrbild ihrer selbst verwandelt. Nicht fr jeden ein Gewinn, aber ein grandioses Zusammenspiel von Kunst und Konzeption.
5/5 " [Thorsten Soltau / AEMAG]