ANTONY & THE JOHNSONS — The Crying Light
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Drei Platten die wir auch mit Drone anbieten wurden vom PITCHFORK Magazin (zur Zeit wohl DIE Referenz im Alternativ-Bereich) zu den "besten Platten des Jahres 2009" erkoren: SUNN O)))s "Monoliths & Dimensions", JIM O'ROURKE - "The Visitor", und "The Crying Light".
Zurecht, denn dies ist das Meisterstck des aussergewhnlichen Sngers mit der fragilen Stimme und den herzzereissenden Arrangements!
"Mit seinem dritten Album "The Crying Light" setzt der Songschreiber, dessen empathisch emotionaler Kopfgesang kein Geschlecht kennt, aber dafr die Tiefe menschlicher Gefhle, einen intimeren Fokus. Im Interview mit der britischen Musikzeitschrift "Wire" spricht Antony von einem "inneren Garten", dessen Mauern er nun berwinden mchte, weil es dahinter ja noch viel mehr zu entdecken gibt - "the landscape beyond my inner landscape". Es ist eine Meditation ber das Paradies, das fr Antony viel mit der Entfaltung der Natur und ihrem Formenreichtum zu tun hat. 30 Songs hat er in den letzten sieben Jahren fr das enorm geschlossen wirkende "The Crying Light" geschrieben - und schlielich trotzdem nur zehn davon verwendet. Ein Prozess der Verfeinerung. Auch bei den Arrangements wurde alles berflssige gestrichen. "Dust And Water" klingt deshalb so pur wie schwebender Morgennebel, und hinter dem gesamten Album steht offensichtlich mehr eine suchende Zen-Haltung als ein exaltiertes Pop-Ego. "Her Eyes Are Underneath The Ground", der erste Song des Albums, weckt Erinnerungen an Schubert und das deutsche Kunstlied. Da ist vor allem Antonys Stimme, dazu ein sacht ertastetes Klavier und eine Ahnung von Violinen und Cello im Hintergrund. Erst ganz zum Schluss drngen sich harsche Bsse in den Vordergrund, wie Gewitterwolken an einem heiteren Nachmittag. "Epilepsy Is Dancing" tnzelt hoffnungsvoll und verspielt "One Dove" schlt sich ganz langsam aus dem Nichts, wie viele Stcke hier. Spter setzten Dissonanzen ein, mehr und mehr Instrumente tauchen auf und verschwinden wieder, bis nur noch seltsame Tierstimmen zu hren sind. "Kiss My Name" schwelgt dagegen in einem orchestralen Klang- und Melodie-Reichtum, der fast schon an Freund Rufus erinnert.
Der Hhepunkt, "Another World", ist ein hellhutiger Blues und ein banges Abschiedslied auf die Welt: "I need another place, will there be peace? I need another world, this one is nearly gone." Es folgt eine Liste der Dinge, die der Snger in einer anderen Welt vermissen wrde: die Bume, das Meer, den Schnee, die Bienen und berhaupt alles, was wchst - "I'm gonna miss you all". "Aeon" mit seiner rauen Gitarre ist dagegen fast schon ein Rocksong, aber eben nur fast. Zu "The Crying Light" kann man nicht tanzen, und das Album gehrt auch nicht zu den Platten, die einem mit packenden Refrains durchs eigene Leben helfen. Die Schnheit dieses bisher reifsten Antony & The Johnsons-Werks liegt darin, dass es nach der Seele sucht, wo andere nur in den Spiegel blicken. Ein Meisterwerk, eine andere Welt und ein Refugium fr alle, die es zu schtzen wissen." [Jrgen Ziemer, Rolling Stone]
"Zeitlos und doch aktuell: das lang ersehnte dritte Album.
"The Crying Light" heit das lang ersehnte dritte Album von Antony and The Johnsons. Auf "The Crying Light" legt Antony seinen Fokus auf ein neues Thema und gibt uns einen Einblick in seine Beziehung zur Umwelt. Der Album-Opener "Her Eyes Are Underneath The Ground" ist ein liebevolles Zwiegesprch mit Mutter Natur und Ausdruck des Wunsches, dass sie am Ende ber ihre Zerstrung siegen wird - "no one can stop you now!" Darauf folgen der schwindelerregende Walzer "Epilepsy Is Dancing" und das herzzerreiende "One Dove", dessen detailreiche Instrumentierung Antonys Stimme - bildlich gesprochen - regelrecht umarmt. Mit "The Crying Light" ist Antony and The Johnsons ein zeitloses Meisterwerk gelungen, das uns die folgenschweren Entwicklungen in der Welt und unsere Rolle darin ins Bewusstsein ruft. Es kann zum Sinnbild dieser turbulenten Zeit werden; eine Momentaufnahme und ein Ansto fr uns alle, Courage zu besitzen und uns sowohl in unserem persnlichen Kosmos als auch in der Welt als Ganzes rcksichtsvoller zu bewegen."
[Indigo]
"ANTONY & THE JOHNSONS' breakthrough second album "I Am a Bird Now" won the UK's prestigious Mercury Prize in 2005. The success that followed introduced many to a pioneering soul singer unafraid to explore themes that traversed darkness and light, life and death, male and female. Antony's inimitable voice sparked the interest of artists ranging from Bjork to Hercules and Love Affair, resulting in a series of critically acclaimed collaborations. "The Crying Light" is the highly anticipated full-length follow-up to "I Am a Bird Now". Here, Antony shifts the thematic focus and explores his relationship with the natural world. The intimacy of the Johnsons' sound is enveloped by avant-classical composer Nico Muhly's symphonic arrangements. The record's centerpiece, "Another World" traces the singer's dispair in the face of a vanishing landscape. Antony and the Johnsons' music bridges the gap between avant-classical music and the blues, and the band's sold out performances have resulted in standing ovations from Carnegie Hall to the Apollo. "The Crying Light" is a soul-stirring new work with its daring compositions and captivating vocal performances. Antony and the Johnsons have created a subtle and timely work that brings a magical and yet changing world to the forefront of our consciousness." [press release]
Zurecht, denn dies ist das Meisterstck des aussergewhnlichen Sngers mit der fragilen Stimme und den herzzereissenden Arrangements!
"Mit seinem dritten Album "The Crying Light" setzt der Songschreiber, dessen empathisch emotionaler Kopfgesang kein Geschlecht kennt, aber dafr die Tiefe menschlicher Gefhle, einen intimeren Fokus. Im Interview mit der britischen Musikzeitschrift "Wire" spricht Antony von einem "inneren Garten", dessen Mauern er nun berwinden mchte, weil es dahinter ja noch viel mehr zu entdecken gibt - "the landscape beyond my inner landscape". Es ist eine Meditation ber das Paradies, das fr Antony viel mit der Entfaltung der Natur und ihrem Formenreichtum zu tun hat. 30 Songs hat er in den letzten sieben Jahren fr das enorm geschlossen wirkende "The Crying Light" geschrieben - und schlielich trotzdem nur zehn davon verwendet. Ein Prozess der Verfeinerung. Auch bei den Arrangements wurde alles berflssige gestrichen. "Dust And Water" klingt deshalb so pur wie schwebender Morgennebel, und hinter dem gesamten Album steht offensichtlich mehr eine suchende Zen-Haltung als ein exaltiertes Pop-Ego. "Her Eyes Are Underneath The Ground", der erste Song des Albums, weckt Erinnerungen an Schubert und das deutsche Kunstlied. Da ist vor allem Antonys Stimme, dazu ein sacht ertastetes Klavier und eine Ahnung von Violinen und Cello im Hintergrund. Erst ganz zum Schluss drngen sich harsche Bsse in den Vordergrund, wie Gewitterwolken an einem heiteren Nachmittag. "Epilepsy Is Dancing" tnzelt hoffnungsvoll und verspielt "One Dove" schlt sich ganz langsam aus dem Nichts, wie viele Stcke hier. Spter setzten Dissonanzen ein, mehr und mehr Instrumente tauchen auf und verschwinden wieder, bis nur noch seltsame Tierstimmen zu hren sind. "Kiss My Name" schwelgt dagegen in einem orchestralen Klang- und Melodie-Reichtum, der fast schon an Freund Rufus erinnert.
Der Hhepunkt, "Another World", ist ein hellhutiger Blues und ein banges Abschiedslied auf die Welt: "I need another place, will there be peace? I need another world, this one is nearly gone." Es folgt eine Liste der Dinge, die der Snger in einer anderen Welt vermissen wrde: die Bume, das Meer, den Schnee, die Bienen und berhaupt alles, was wchst - "I'm gonna miss you all". "Aeon" mit seiner rauen Gitarre ist dagegen fast schon ein Rocksong, aber eben nur fast. Zu "The Crying Light" kann man nicht tanzen, und das Album gehrt auch nicht zu den Platten, die einem mit packenden Refrains durchs eigene Leben helfen. Die Schnheit dieses bisher reifsten Antony & The Johnsons-Werks liegt darin, dass es nach der Seele sucht, wo andere nur in den Spiegel blicken. Ein Meisterwerk, eine andere Welt und ein Refugium fr alle, die es zu schtzen wissen." [Jrgen Ziemer, Rolling Stone]
"Zeitlos und doch aktuell: das lang ersehnte dritte Album.
"The Crying Light" heit das lang ersehnte dritte Album von Antony and The Johnsons. Auf "The Crying Light" legt Antony seinen Fokus auf ein neues Thema und gibt uns einen Einblick in seine Beziehung zur Umwelt. Der Album-Opener "Her Eyes Are Underneath The Ground" ist ein liebevolles Zwiegesprch mit Mutter Natur und Ausdruck des Wunsches, dass sie am Ende ber ihre Zerstrung siegen wird - "no one can stop you now!" Darauf folgen der schwindelerregende Walzer "Epilepsy Is Dancing" und das herzzerreiende "One Dove", dessen detailreiche Instrumentierung Antonys Stimme - bildlich gesprochen - regelrecht umarmt. Mit "The Crying Light" ist Antony and The Johnsons ein zeitloses Meisterwerk gelungen, das uns die folgenschweren Entwicklungen in der Welt und unsere Rolle darin ins Bewusstsein ruft. Es kann zum Sinnbild dieser turbulenten Zeit werden; eine Momentaufnahme und ein Ansto fr uns alle, Courage zu besitzen und uns sowohl in unserem persnlichen Kosmos als auch in der Welt als Ganzes rcksichtsvoller zu bewegen."
[Indigo]
"ANTONY & THE JOHNSONS' breakthrough second album "I Am a Bird Now" won the UK's prestigious Mercury Prize in 2005. The success that followed introduced many to a pioneering soul singer unafraid to explore themes that traversed darkness and light, life and death, male and female. Antony's inimitable voice sparked the interest of artists ranging from Bjork to Hercules and Love Affair, resulting in a series of critically acclaimed collaborations. "The Crying Light" is the highly anticipated full-length follow-up to "I Am a Bird Now". Here, Antony shifts the thematic focus and explores his relationship with the natural world. The intimacy of the Johnsons' sound is enveloped by avant-classical composer Nico Muhly's symphonic arrangements. The record's centerpiece, "Another World" traces the singer's dispair in the face of a vanishing landscape. Antony and the Johnsons' music bridges the gap between avant-classical music and the blues, and the band's sold out performances have resulted in standing ovations from Carnegie Hall to the Apollo. "The Crying Light" is a soul-stirring new work with its daring compositions and captivating vocal performances. Antony and the Johnsons have created a subtle and timely work that brings a magical and yet changing world to the forefront of our consciousness." [press release]