NATURE MORTE — (Nuees)
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"Nach dem beeindruckenden Werk “(Recluse)” (2007) kredenzt das bretonische Ein-Mann Projekt Nature Morte mit “(nuées)” eine weitere emotional ergreifende Reise, welche diesmal anstatt durch Raum & Zeit zum Ende der Welt führt.
Wie der Vorgänger erblickt “(nuées)” über Reue um Reue im streng limitierten Vinylformat (222 Exemplare) das Licht der Welt, welches in einer ansprechenden wie stimmigen Gestaltung (Cover wie Tonträger) Auslieferung findet.Sich inhaltlich dem Punkt zu widmen, wo der Weltuntergang erfolgt, ist wenig innovativ, aber unter dem Kontext betrachtet, dass der Protagonist hinter Nature Morte in der Bretagne lebt, die durch ihre Kargheit & Abgeschiedenheit sehr stark dem Ende der Welt ähnelt, gleicht diese Thematik ehr einer tiefen Hommage an die (geliebte) Heimat.
In den allermeisten Fällen sind Kooperationen mit dem Japaner Kenji Siratori Massenware, welche bei Mailordern verstauben & nicht mal zu übelsten Schleuderpreisen den Besitzer wechseln, weshalb in mir alleine beim Lesen des Namens ein ungutes Gefühl aufkommt. Auch im Fall des Tracks ‘Placenta Sadness’ auf „(nuées)“ mag mich das Endergebnis nicht erfreuen, welches ohne die Stimme von Kenji Siratori vielleicht genauso gut oder besser gewesen wäre. Zum Glück verzichtete der Franzose bei den restlichen drei Tracks auf die Zusammenarbeit mit dem Japaner, wodurch die interessierte Hörergemeinschaft auch Nature Morte Sound pur geboten bekommt, der überwiegend aus fließendem Dark Ambient besteht, der mit Elementarien aus Drone & Industrial/ Noise versetzt wurde. Zur Akzentuierung arbeitete der Klangkünstler mit Sprach- & Tonsamples (Wind, Regen, Metal), die zum Teil an Novy Svet & His Divine Grace erinnern & mit einer weiblichen Sprechgesangslinie, die sehr schnell in ihren Bann zieht.
Wer packende Atmosphären favorisiert, die abwechslungsreich wie zeitweise erdrückend aus den Boxen ertönen, benötigt keinen Anspieltipp, sondern “(nuées)” im Komplettdurchlauf ohne Pause. Fazit: Nature Morte präsentiert mit “(nuées)” ein stimmungsvolles Release, welches bis auf den Einsatz von Kenji Siratori absolut gefallen mag und von ersten bis zur letzten Sekunde an das Ende der Welt versetzt – meine absolute Empfehlung den Individuen, die die Schönheit der rauen Natur nicht nur im Fernsehen lieben!" [RaF / Kulturterrorismus.de]
"Time to take another deep, deep breath and open your inner eye... You are standing on the cliffs at the end of the world, looking upon the abandoned ruins of a rainy and stormy aftermath. A bitter sense of loss and solitude washes over you, and yet you feel the comfort of some distant paradise lost. You see clouds drifting apart as cones of sunlight fall on the remains of what once was. You are in the world of (nuées), the second full-length album and first vinyl release of Brittany-based project NATURE MORTE: four long, highly emotional and hypnotic ambient pieces, which will leave you speechless as the reverberated strings, reeds and whispered voices immerge you into a pool of celestial sadness." [label info]
www.tutrur.com
Wie der Vorgänger erblickt “(nuées)” über Reue um Reue im streng limitierten Vinylformat (222 Exemplare) das Licht der Welt, welches in einer ansprechenden wie stimmigen Gestaltung (Cover wie Tonträger) Auslieferung findet.Sich inhaltlich dem Punkt zu widmen, wo der Weltuntergang erfolgt, ist wenig innovativ, aber unter dem Kontext betrachtet, dass der Protagonist hinter Nature Morte in der Bretagne lebt, die durch ihre Kargheit & Abgeschiedenheit sehr stark dem Ende der Welt ähnelt, gleicht diese Thematik ehr einer tiefen Hommage an die (geliebte) Heimat.
In den allermeisten Fällen sind Kooperationen mit dem Japaner Kenji Siratori Massenware, welche bei Mailordern verstauben & nicht mal zu übelsten Schleuderpreisen den Besitzer wechseln, weshalb in mir alleine beim Lesen des Namens ein ungutes Gefühl aufkommt. Auch im Fall des Tracks ‘Placenta Sadness’ auf „(nuées)“ mag mich das Endergebnis nicht erfreuen, welches ohne die Stimme von Kenji Siratori vielleicht genauso gut oder besser gewesen wäre. Zum Glück verzichtete der Franzose bei den restlichen drei Tracks auf die Zusammenarbeit mit dem Japaner, wodurch die interessierte Hörergemeinschaft auch Nature Morte Sound pur geboten bekommt, der überwiegend aus fließendem Dark Ambient besteht, der mit Elementarien aus Drone & Industrial/ Noise versetzt wurde. Zur Akzentuierung arbeitete der Klangkünstler mit Sprach- & Tonsamples (Wind, Regen, Metal), die zum Teil an Novy Svet & His Divine Grace erinnern & mit einer weiblichen Sprechgesangslinie, die sehr schnell in ihren Bann zieht.
Wer packende Atmosphären favorisiert, die abwechslungsreich wie zeitweise erdrückend aus den Boxen ertönen, benötigt keinen Anspieltipp, sondern “(nuées)” im Komplettdurchlauf ohne Pause. Fazit: Nature Morte präsentiert mit “(nuées)” ein stimmungsvolles Release, welches bis auf den Einsatz von Kenji Siratori absolut gefallen mag und von ersten bis zur letzten Sekunde an das Ende der Welt versetzt – meine absolute Empfehlung den Individuen, die die Schönheit der rauen Natur nicht nur im Fernsehen lieben!" [RaF / Kulturterrorismus.de]
"Time to take another deep, deep breath and open your inner eye... You are standing on the cliffs at the end of the world, looking upon the abandoned ruins of a rainy and stormy aftermath. A bitter sense of loss and solitude washes over you, and yet you feel the comfort of some distant paradise lost. You see clouds drifting apart as cones of sunlight fall on the remains of what once was. You are in the world of (nuées), the second full-length album and first vinyl release of Brittany-based project NATURE MORTE: four long, highly emotional and hypnotic ambient pieces, which will leave you speechless as the reverberated strings, reeds and whispered voices immerge you into a pool of celestial sadness." [label info]
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