Drone Records
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HECKER, TIM - An Imaginary Country

Format: CD
Label & Cat.Number: Kranky KRANKCD 130
Release Year: 2009
Note: TIM HECKERs masterpiece, melancholic & beautifully layered cascading clouds of sounds, based on organ, guitars, piano..
Price (incl. 19% VAT): €14.50


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"2 dinge sind die grundpfeiler dieser platte: das direkte an-knüpfen an „harmony in ultraviolet“, was die stimmung betrifft, und ein gleißendes klangspektrum in den meisten der 12 tracks. gerade diese sehr höhenbetonten, an den rändern schon aufreißenden multischicht-drones erzeugen eine atmosphäre unruhiger erwartung; sehr aufbruchhaft, bewegend und schieben, bei „sea of pulses“ dann auch noch durch ebensolche basspulse zusätzlich angetrieben, an auf der fahrt durch den imaginary country, dessen wesen in tim heckers vorstellung (scheinbar?) weniger düster ist, als die ultravioletten harmonien des vorgängers (wenn man bei dieser zählweise das dazwischen liegende album mit aidan baker mal eben überspringt) und selbst harschere titel wie „pond life“ bleiben so mit ihrer stimmung ein wenig auf distanz, wie ein gewitter, das sich am horizont mit voller wucht entlädt, aber eben auch dort, in weiter entfernung bleibt. erst im zweiten teil dann auch vermehrt ruhige, weite, atmosphärische stücke, wie besonders das delayverliebte „borderlands“ oder der ganz ferne chor der „utropics“. und mit „currents of electrostasy“ geht tim hecker sogar bis fast zu den minimalistisch ruhigen bahnen des debüts „haunt me, haunt me, do it again“ zurück. seine typische melodieführung und der gestus, stücke mal direkt ineinander übergehen, mal fast schon brutal aneinander stoßen zu lassen finden sich auch hier ein weiteres mal in reinform; warum ich hier nicht, ebenfalls ein weiteres mal, stagnation auf hohem niveau vorwerfe, ist mir jetzt gerade selbst nicht klar. vielleicht, weil die platte so gut ist?" [N, Unruhr.de]

"TIM HECKERs "An Imaginary Country" wandert auf den gleichen Pfaden wie sein letztes Album, das von Kritikern hochgelobte "Harmony In Ultraviolet", wagt es aber mehr denn je, auch nicht so naheliegende Abzweigungen zu begehen. Tim reagiert auf neue Impulse und arbeitet mit einer Soundpalette, die unter anderem auch übersteuertes Mellotron und Synthies umfasst. Zeitweise erscheint "An Imaginary Country" weniger aggressiv als TIMs älteres Material, doch die Idee, dass das neue Album deshalb gemäßigt nostalgisch daherkommt, ist eindeutig eine Fehleinschätzung, lässt HECKER doch wie immer die Atmosphäre dichter und dichter werden. Die Musik jedoch tauscht den Reiz der absoluten Unermesslichkeit gegen Wärme und Üppigkeit. Diese Hitze, diese musikalische Abstraktion, verdankt HECKER den Instrumenten der digitalen Technologie. Streicher, Synthies, Klaviere und Gitarren tauchen tief ein in den Nebel, aus dem sie einst bestanden. Ein tropischer Nebel (oder eine nordische Brise) ist der musikalische Nachhall der Vorstellungskraft. Der Titel des Albums stammt von dem Zitat von Debussy, der seinerzeit den schlechten Zustand der Musik beklagte und Musik dringend verschiedene Welten voller Möglichkeiten bedurfte; Musik bräuche ein "imaginäres Land; ein Land, dass auf keiner Karte zu finden ist". "An Imaginary Country" ist dieses Land.
"An Imaginary Country continues from the trajectory of his last album, the critically acclaimed Harmony in Ultraviolet, while also showing a few new tricks. Tim has incorporated more pulses into this work and also works with a sound palette including overdriven mellotron strings and synthesizer. At times this album is less overtly aggressive than previous works, but the notion that this is pastoral work would be dead wrong as there are plenty of the agitated crescendos that he is know for. This music backs off from the void of immensity in favor of a terrain of lushness and warmth. This heat, this work of musical abstraction, is largely made possible by the tools of digital technology that he employs. It is a means of musical production that allows for the obliteration of questions of representation or instrumentation. Strings, synthesizers, pianos and guitars all fade away into the fog of what they once were. A tropical mist (or a northerly breeze) of sound is also a musical resonance of imagination. The title comes from a quote, 'The imaginary country? one that cannot be found on a map,' uttered by Debussy in regards to the sad state of musical affairs at the time, arguing that music was in dire need for alternate worlds of possibility. In some ways this is a utopian work, in the sense of the term meaning that of 'no-place'. All the tracks are landmarks in a dream cartography. With this album Tim Hecker expands his palette as well as his range, further cementing his reputation as a singular and significant entity in the world of contemporary music." [press release / Cargo transl]